• Sioux siegt unter Anna van den Troost

06.01.2020

Nachschau Dortmund

Wenn man das Rennen in Nordamerika gesehen hätte, dann wären die dortigen Urvölker mächtig stolz auf Sioux, der einen wirklich tollen Rennbahneinstand gab. Wir waren ja im Vorfeld schon optimistisch, auch wenn man beim Lebensdebüt nicht gleich von einem Sieg ausgehen konnte, doch wurden unsere Erwartungen vollauf übertroffen.

Das erste Hindernis, die Startmaschine, meisterte der Wallach ohne jegliche Probleme. Übung macht bekanntlich den Meister und hier gilt der Dank unserem gesamten Team. Unterwegs sah man den Kamsin-Sohn im Mittelfeld und in der Gegenseite beorderte ihn seine Reiterin in die äußere Spur, um dort die Position zu verbessern. Schon im Schlussbogen konnte man erkennen, das der Fünfjährige noch Reserven hat und er machte mit jedem Galoppsprung Boden gut. Als alles nach einem Sieg von Pray aussah, zeigte Anna van den Troost einen tollen Endkampf und hatte mit Sioux genau im Ziel die Nase vorne.

Der große Krieger, wie Sioux so schön genannt wird, sollte sehr viel bei diesem Start gelernt haben und wenn er nur Ansatzweise so gut wird wie Shoshoni, der ebenfalls bei Gabi und Marc Rühl das Licht der Welt erblickte, dann sind wir nicht nur aufgrund dieser Tatsache sehr gespannt auf seine weitere Karriere.

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